über mich

Sich selbst vorzustellen ist erstaunlich schwierig. Man will nicht zu viel erzählen, aber auch nicht so wenig, dass es nach Zeugenschutzprogramm klingt. Man möchte interessant wirken, aber nicht geschniegelt. Ehrlich, aber nicht bleiern. Also machen wir es anders:

Hier kommt die ziemlich offizielle, völlig inoffizielle Kurzfassung zu mir.

Ich bin Larsi von Trier

Geboren 1975 in Trier. Seit über 20 Jahren beruflich im Bereich Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin unterwegs. Also in einem Feld, in dem man idealerweise vorausschauend denkt, sauber arbeitet und lieber einmal zu viel nachfragt als einmal zu wenig.

Das passt ganz gut zu mir. Ich bin nämlich ausgesprochen wissbegierig. Andere würden vielleicht sagen: neugierig. Ich nenne es lieber ein sehr ausgeprägtes Interesse an allem, was spannend, nützlich, schräg oder erklärungsbedürftig ist.

Außer meinem Beruf gibt es noch ein paar Dinge, die man über mich wissen könnte, wenn man möchte:

Ich…

… mache Lederhandwerk mit großer Leidenschaft.

… bin Hundehalter und ein unheilbarer Hundemensch.

… habe vor einigen Jahren mit meiner Freundin Karin den Tierschutzverein Hundefee gegründet.

… interessiere mich sehr für Politik – sie bleibt auf dieser Seite aber draußen.

… bin nicht gut in Mathe. Das hat ein naturwissenschaftliches Studium verhindert.

… bin seit 25 Jahren Pfeifenraucher.

… bin ein Sportmuffel mit Prinzipien.

… fahre beruflich sehr viel und werde bald die zwei Millionen Kilometer überschreiten.

… lese, schreibe, bastle, teste, frage, recherchiere und verliere mich gern in Themen.

… habe viele Hobbys, darunter Feintäschnerei, Blogartikel, Linolschnitt und Klemmbausteine.

… bin nicht immer ein Genie darin, zwischenmenschliche Signale richtig zu deuten.

… bin für manche Menschen ein lebendes Nachschlagewerk.

… ich kann mich miserabel kurz fassen.

 

Mit anderen Worten:

Ich bin ein freundlicher Themen-Mischling mit Hang zur Tiefe.

Woher kommt der Name Larsi von Trier?

„Larsi von Trier“ ist natürlich kein Künstlername, der in einer mondänen Agentur bei gedämpftem Licht entwickelt wurde. Die Wahrheit ist deutlich einfacher – und deutlich trierischer.

Es ist eine Anspielung auf Lars von Trier.
Nicht, weil ich mit ihm bekannt wäre.
Nicht, weil ich Kenner seines Gesamtwerks wäre.
Nicht einmal, weil ich Fan bin.
Ich habe ehrlich gesagt noch keinen einzigen Film von ihm gesehen.

Aber:

Ich heiße Lars.
Ich komme aus Trier.
Irgendwann stand der Name praktisch fertig im Raum.

Das „von Trier“ ist dabei übrigens kein aristokratischer Größenwahn, sondern Regionaldialekt mit eingebauter Selbstverständlichkeit. Hier sagt man eben nicht „Ich komme aus Trier“, sondern eher „Ich kommen von Trier. Unn dau?“

Ähnlich läuft es mit anderen sprachlichen Feinheiten. Hier nimmt man nichts – hier holt man es. Man holt eine Tablette in der Apotheke, und später holt man sie mit Wasser. Warum? Weil Sprache sich nicht immer um Logik schert. Sie macht einfach ihr Ding.

Und das mit dem „Larsi“?

Nun, ich wurde von meinen Eltern auch deshalb Lars genannt, weil der Name angeblich nicht vernünftig zu verkürzen sei. Das war ein kleiner Denkfehler, denn man kann ihn zwar kaum verkürzen, aber hervorragend verlängern: LarsvomMars, Larsibu, Larsator – und eben Larsi.

So nennen mich inzwischen fast alle.
Ja, sogar meine Eltern.

Damit wäre die Sache also geklärt.

Und die Welt braucht wirklich noch (m)einen Blog?

Wahrscheinlich nicht.
Aber jetzt, wo er schon da ist, kann ich Dir immerhin sagen, warum ich ihn trotzdem gebaut habe.

 

1. Weil ich gern ausprobiere, lerne und mich irgendwo reinfuchse

Vor vielen Jahren hatte ich schon einmal eine Website. Das ist so lange her, dass die Programme von damals wahrscheinlich inzwischen gemeinsam mit Disketten und Modemgeräuschen in Rente gegangen sind.

Seit längerer Zeit hatte ich wieder Lust, eine eigene Seite zu bauen – und dabei WordPress auszuprobieren. So kam eins zum anderen, und inzwischen habe ich auch Divi kennengelernt. Wer schon einmal mit solchen Tools gearbeitet hat, weiß: Am Anfang fühlt man sich ein bisschen wie jemand, der in einem fremden Cockpit sitzt und hofft, nicht aus Versehen das Fahrwerk einzuziehen.

Aber genau das macht mir Spaß. Ich mag es, mich in komplexe Dinge einzuarbeiten, Zusammenhänge zu verstehen, herumzuprobieren und Stück für Stück besser zu werden. Dümmer wird man dabei jedenfalls selten.

In diesem Zusammenhang habe ich auch angefangen, intensiver mit KI zu arbeiten. Auch das ist für mich ein Lernfeld, das mich reizt – und diese Website ist ein ziemlich gutes Versuchslabor dafür.

Übrigens: Alle Bilder auf dieser Internetseite sind entweder von mir mit KI erstellt oder selbst aufgenommen.

 

2. Weil ich oft Dinge gefragt werde, die ich nicht sinnvoll in drei Sätzen beantworten kann

„Du arbeitest mit Leder? Zeig mal!“
„Wie bist Du denn darauf gekommen?“
„Was hat es mit diesem Ballast-Abwurf auf sich?“
„Wie funktionieren diese Abnehmspritzen?“
„Hast Du da Tipps?“

Solche Fragen bekomme ich regelmäßig. Und ich beantworte sie grundsätzlich gern. Das Problem ist nur: Ich neige dazu, dann entweder ewig am Handy Fotos herauszusuchen oder direkt zu einem kleinen Privatvortrag anzusetzen. Meistens nicht klein. Eher… ausführlich.

Da ist eine Website ziemlich praktisch.

Wenn jemand wissen will, was ich in meiner Werkstatt mache, warum ich Lederhandwerk so spannend finde oder wie mein Projekt „Ballast-Abwurf“ funktioniert – also mein Versuch, ungefähr ein Drittel meines Körpergewichts loszuwerden –, dann kann ich jetzt einfach sagen:

Schau mal auf meine Seite. Da steht das alles.

Gerade zum Thema Abnehmen werde ich oft gefragt, warum ich das mache, wie ich es angehe und was es mit Medikamenten wie den Abnehmspritzen auf sich hat. Die Kurzfassung wäre:
Weil ich zu dick bin, weil ich etwas ändern will und weil manche Medikamente dabei ein verdammt wirksames Hilfsmittel sein können. Die Langfassung ist… nun ja, deutlich länger.

Und genau dafür ist der Blog da.

 

3. Weil ich manche Dinge einfach aufschreiben will

Mehr als einmal wurde mir gesagt: „Das musst Du aufschreiben.“

Meistens ging es dabei um Geschichten aus meinem Alltag. Offenbar passieren mir entweder überdurchschnittlich viele merkwürdige Dinge – oder ich erzähle einfach ausführlicher davon als andere. Beides ist möglich. Vielleicht sogar gleichzeitig.

Typische Beispiele findest Du etwa in Beiträgen wie „Hermine“ oder „Unterlassene Hilfeleistung?“.

Tatsächlich schreibe ich schon sehr lange. Sehr viel sogar. Allerdings den Großteil nicht für die Öffentlichkeit, sondern für mich selbst. Schreiben hilft mir dabei, Gedanken zu sortieren, Entscheidungen zu durchdenken, Erlebnisse zu verarbeiten oder Dinge festzuhalten, an die ich mich später erinnern möchte.

Und ja: Es ist ein bemerkenswertes Vergnügen, Jahre später alte Aufzeichnungen zu lesen und festzustellen, womit man sich mit 15 ernsthaft beschäftigt hat. Rückblickend ist das manchmal rührend, manchmal komisch und gelegentlich auch ein bisschen entlarvend.

Mein bester Freund sagt in solchen Momenten gern:

„Datt is wieder so ne typische Larsi-Story!“

Wer auf genau solche Geschichten Lust hat, dürfte hier also durchaus fündig werden.

Worum es mir mit dieser Seite geht

Ich habe nicht den Anspruch, die Welt zu verändern.

Aber wenn mein Blog auch nur einer einzigen Person bei einer Entscheidung hilft, ein paar Fragen beantwortet oder schlicht für ein kleines Schmunzeln sorgt, dann hat sich das Ganze für mich schon gelohnt.

Vielleicht braucht die Welt meinen Blog also tatsächlich nicht dringend.
Aber vielleicht schadet er ihr auch nicht.
Und manchmal reicht das ja schon als ziemlich gutes Argument.

Cheers!

Euer Larsi

P.S.: Wer jetzt immer noch nicht weiß, wie der Mensch hinter dieser Seite aussieht – oder einfach gern Fotos guckt –, kann einfach auf das Bild klicken.