Im zweiten Teil meiner kleinen Serie „Lieblingsrezepte“ möchte ich Euch ein absolutes Wohlfühlgericht vorstellen: Hachis Parmentier.
Kennengelernt habe ich es vor rund 30 Jahren durch meine liebe Freundin Sandrine und ihre Mama. Wie Ihr an dem klangvollen Namen schon erahnen könnt, handelt es sich – genau wie beim letzten Rezept – um eine Köstlichkeit aus Frankreich. Sandrine und Christine haben mir das damals als typisches Kindergericht vorgestellt. Ich bin allerdings überzeugt: Nein, ich weiß es sogar! – Es schmeckt Erwachsenen mindestens genauso gut.
Es ist ein herrlich schlichtes Essen aus wenigen Zutaten und erinnert ein wenig an einen britischen Shepherd’s Pie. Oh Gott, hoffentlich lesen die beiden diesen Artikel nicht, sonst werde ich am Ende noch geteert und gefedert … 😂 Aber nein: Dieses Gericht ist natürlich urfranzösisch und kann im Grunde auch nur von französischen Mamas oder Omas wirklich perfekt zubereitet werden.
Natürlich sind trotzdem auch alle Mamas, Papas und Singles anderer Nationalitäten herzlich eingeladen, dieses Rezept nachzukochen. Ihr werdet sehen: Es wärmt nicht nur den Magen, sondern auch die Seele – und wenn man einmal angefangen hat, fällt das Aufhören erstaunlich schwer.
Eine ganz genaue Mengenangabe ist bei den Zutaten eigentlich nicht zwingend nötig, aber hier einmal ein grober Anhaltspunkt:
Hier die Zutaten:
- 400g Hackfleisch
- 1 Zwiebel
- 400g Blattspinat (TK ist völlig in Ordnung)
- 1 Pk. Kartoffelpüree (noch besser: Püree selbst kochen)
- Käse zum Überbacken (z.B. Gouda). Menge: nach Wunsch
- Salz, Pfeffer, Öl zum Braten
Zubereitung
Als Erstes die Zwiebel würfeln. Dann Hackfleisch und Zwiebeln zusammen anbraten. Wer möchte, kann den Spinat kurz dazugeben, mitbraten und vermischen.
Alternativ kann man ihn auch gesondert kurz anbraten und als eigene Schicht in den Auflauf geben, wie auf dem Foto zu sehen. Alles, was man anbrät, schon einmal mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, kann auch ein bisschen gekörnte Brühe verwenden.
Parallel dazu – oder schon vorher – das Kartoffelpüree zubereiten.
Dann das Hackfleisch in die Auflaufform geben, den Spinat darauf verteilen, falls man ihn gesondert angebraten hat, und das Ganze mit dem Püree bedecken. Wie schon gesagt, kommt es bei den Mengen nicht so genau darauf an, aber am besten verwendet man Hackfleisch und Püree etwa zu gleichen Teilen.
Zum Schluss den Auflauf mit Käse bestreuen und bei 180 °C im Ofen überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.
Lasst Euch nicht von der Einfachheit des Rezepts abhalten. Es lohnt sich wirklich!
Wenn jemand „mein“ Rezept nachkocht, würde ich mich freuen, wenn er oder sie mich wissen lässt, wie es geschmeckt hat!
Cheers!

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