Vom Hundehasser zum Hundeliebhaber

20.Feb. 2026 | Aus dem Leben | 2 Kommentare

 

Die Geschichte der größten Wende in meinem Leben

Viele Menschen, die mich in den letzten 10–15 Jahren kennengelernt haben, können sich heute kaum vorstellen, dass ich früher fast panische Angst vor Hunden hatte – egal ob groß, klein, wuschelig oder „Tut-nix“-Fraktion. Sie kennen mich quasi nur mit Hund an der Seite: als völlig hundebekloppten Menschen und als Mitgründer eines Tierschutzvereins, der sich zu 99 % um Hunde kümmert.

„Das kann gar nicht sein, dass du früher keine Hunde mochtest! Das glaube ich nicht!“ – diesen Satz habe ich schon sehr, sehr oft gehört. Und ehrlich: Wenn es nicht meine eigene Lebensgeschichte wäre, würde ich sie selbst vielleicht auch nicht glauben.

Wie das alles kam, wie und warum es sich so entwickelt hat, was das für mein Leben bedeutet, was ich daraus gelernt habe – und welche Rolle die beiden (objektiv!) besten Hunde der Welt dabei gespielt haben: davon handelt diese wahre Geschichte.

 

Wie es früher war

Schon kurz nach meiner Geburt hatte ich (unbewusst) einen sehr guten und treuen Beschützer mit kalter Schnauze an meiner Seite. Wie ich aus Erzählungen weiß, hat der Hund meiner Patentante – bei der wir sehr oft waren – mich nicht aus den Augen gelassen. Sein Name war Timo, und er war ein deutscher Schäferhund.
Wenn meine Mama mich im Sommer im Kinderwagen auf die Terrasse geschoben hat, damit ich dort im Schatten mein Mittagsschläfchen halten konnte, legte Timo sich neben den Wagen und ließ niemanden mehr in meine Nähe (außer meiner Familie, versteht sich).

Ob ich mir das als Baby schon gemerkt habe? Keine Ahnung. Aber als ich älter war, war Timo jedenfalls mein Kumpel – und der einzige Hund, vor dem ich keine Angst hatte. Ausgerechnet er! Denn Timo war… sagen wir: „nicht ohne“. Ich bin sogar alleine mit ihm Gassi gegangen.
Die Tatsache, dass ich nur vor ihm keine, vor allen anderen Hunden aber schon Angst hatte, ist schon merkwürdig, oder? Aber wie wir später noch sehen werden: Das ist ein Muster.

Es gab in meiner Kindheit und Jugend auch noch andere Hunde in meinem Umfeld. Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Hund namens Ophélie bei unseren Freunden in Frankreich und an einen Boxer namens Bingo im Motorradclub meiner Eltern. Beides – aus heutiger Sicht – völlig harmlose Gesellen. Für mich waren sie damals allerdings das Böse auf vier Pfoten.
Wenn ich sie erblickte, rannte ich weg. Folge: Sie rannten hinterher – und wollten spielen. Nicht gut.

Auf meinem Schulweg musste ich immer an einem mannshohen Zaun vorbei. Dahinter wohnte ein riesiger Hund, der wütend und laut kläffend gegen den Maschendraht sprang, sobald jemand vorbeiging. Der Zaun war schon völlig ausgebeult. Das war der absolute Horror für mich. Keine zehn Pferde hätten mich dazu gebracht, an diesem Zaun vorbeizugehen. Stattdessen wechselte ich immer die Straßenseite.

Die ganze Hundescheiße auf den Bürgersteigen hat mich übrigens schon damals aufgeregt – und tut es bis heute.

Als ich später im Außendienst angefangen habe und Kunden besuchen musste, wusste ich sehr schnell, welche davon einen Hund haben. Egal ob kleiner Fifi oder Pitbull (beides live erlebt): Diese Kunden habe ich nicht mehr besucht. Da war ich konsequent.

Aber nicht nur bei Fremden war ich so. Wenn Freunde sich einen Hund zugelegt haben, war es vorbei mit Besuchen bei ihnen. Ein Haus mit Hund habe ich nicht betreten. Punkt. Freundschaft hin oder her.

Für mich war (zumindest emotional) klar: Wenn ein Hund die Gelegenheit dazu hat, wird er mich beißen.

Ich habe lange darüber nachgedacht, woher meine Angst und diese Einstellung kamen. Eine wirklich schlechte Erfahrung habe ich mit Hunden nie gemacht – jedenfalls keine, die nicht durch meine Angst selbst ausgelöst wurde. Ich wurde nie gebissen, angefallen oder umgeschmissen. Nix.

Für viele klingt mein Verhalten sicher nach Übertreibung. Aber es war genau so. Menschen, die mich damals schon kannten, werden das bestätigen: Das war wirklich ein Thema in meinem Leben.

Und dann kam Holly …

 

Beginn meiner „Therapie“

Ich hatte die beiden (und später eine dritte) besten Therapeutinnen, die man sich nur vorstellen kann. Mein ganzes Leben lang werde ich ihnen aus tiefstem Herzen dankbar sein, dass sie mich kuriert haben – und mehr noch: dass sie mein Leben um 180 Grad gedreht haben. Ja, das klingt pathetisch. Aber es entspricht zu 100 % den Tatsachen. Ohne sie wäre ich heute ein komplett anderer Mensch. Aber der Reihe nach …

Eigentlich kam nicht Holly, sondern ihr Frauchen (wie man unter Hundehaltern sagt): Karin. Sie kennenzulernen war auch eine spezielle (aber andere) Geschichte. Jedenfalls haben Karin und ich nach einem gemeinsamen Abend in meiner Stammkneipe (dem Zapo – was sonst?) per ICQ gechattet. Für die jüngeren Leser: Das war so etwas wie der Vorläufer von WhatsApp. Ich sage nur: „Oh Oooh!“ Wer es damals benutzt hat, weiß sofort, wovon ich rede.

Der Chat verlief sinngemäß etwa so:
Lars: „Was machst du denn heute? Schon was vor?“
Karin: „Nein, ich hab noch nix geplant.“
Lars: „Willst du vielleicht vorbeikommen, und wir trinken einen Kaffee zusammen?“
Karin: „Gute Idee, ich wollte sowieso noch eine Runde mit Holly drehen!“
Lars: „Wer ist denn Holly???“
Karin: „Mein Hund!“
Lars: „…“
Karin: „Hallo?“
Lars: „Ähm… ja also… mir fällt gerade ein, dass ich noch einiges zu erledigen habe und… äh…“
Karin: „Ach, das kannst du auch später noch machen. Wir kommen jetzt mal vorbei. Bis gleich!“

An diesen Moment kann ich mich auch nach über 15 Jahren erinnern, als wäre es erst gestern gewesen. Ich hatte das Gefühl, dass der Boden unter meinen Füßen verschwindet. Was sollte ich denn jetzt tun? Ein Hund! In meiner Wohnung! Ich stand am Rande einer Panikattacke.

Kurze Zeit später klingelte es, und ich blickte besorgt durch den Spion. Direkt vor meiner Tür stand Karin – und an ihrer Seite ein pechschwarzer Hund von der Größe eines Ponys.
Ich war wirklich kurz davor, so zu tun, als sei ich nicht zu Hause, und einfach nicht aufzumachen. Aber ich mochte Karin wirklich – und dieses Gefühl besiegte meine Angst. Also öffnete ich.

Innerlich war ich darauf gefasst, dass diese Bestie mich in der nächsten Sekunde anfallen würde – ganz zu schweigen davon, was dieser Hund mit mir anstellen würde. Späßle 😉
Aber ich war wirklich überzeugt: Gleich wird’s brenzlig.

Was in Wirklichkeit geschah:
Karin merkte, dass ich Angst hatte – ich denke, das konnte man auch nicht nicht merken – und reagierte perfekt: Sie formte mit ihrer Hand eine Pistole, zielte auf den Hund und sagte: „Peng!“ Daraufhin fiel der Hund um und blieb liegen.

Da musste ich sogar in meiner Angst lachen und sagte: „Kommt rein, ihr beiden!“

Natürlich war meine Angst nicht komplett weg, aber ich merkte sofort, wer von den beiden der Boss ist – und wer hier auf wen hört. Das beruhigte mich sehr.
Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht verstand (und auch nicht geglaubt hätte): Auch Holly spürte meine Angst und verhielt sich entsprechend (eben der beste Hund der Welt!). Sie war ganz ruhig. Interessiert, aber nicht fordernd oder stürmisch. Sie ließ mir sozusagen erst mal meine Ruhe.
Nach einer Weile traute ich mich, ihr meine Hand zum Schnuppern hinzuhalten. Holly kam ganz vorsichtig und schnupperte zart. Ich traute mich sogar, sie am Rücken zu streicheln.

Vielleicht denkt ihr jetzt: „Joa! Komm zum Punkt, Mann! Er hat einen Hund gestreichelt! Gääähn!“

Denkt das ruhig! Aber dann habt ihr nicht verstanden, was für ein gigantischer Schritt das für mich war. Das wäre vorher so unvorstellbar gewesen, dass mir kein passender Vergleich einfällt.
Ich war so unfassbar stolz auf mich, dass Karin gleich mal ein Foto von mir und Holly machen musste.

Das allererste Foto von Holly und mir

 

Wenige Tage später hat Karin mich zu sich nach Hause eingeladen. Das war noch mal eine andere Situation, denn ich „wusste“, dass Hunde ihr Zuhause beschützen (jedenfalls glaubte ich das. „Wissen“ ist in diesem Zusammenhang ein großes Wort …). Ziemlich nervös klingelte ich.

Was macht ein Hund, wenn es klingelt? Richtig: Er bellt.

Meine Güte – was hatte dieser riesige Hund für eine tiefe Stimme! Da rutschte mir das Herz wieder in die Hose. Was tat ich da? War das wirklich eine gute Idee?

Der Türsummer geht, ich drücke die Tür vorsichtig auf und stehe im Treppenhaus. Geradeaus, nur ein paar Stufen höher, öffnet sich die Wohnungstür einen Spalt und Karin schaut heraus: „Ich kann Holly nicht festhalten, sie hat gerade kein Halsband an. Aber die tut dir ja nix!“

WIE BITTE????

Bevor ich irgendwas denken oder machen kann, öffnet sich die Wohnungstür ganz und Holly kommt freudig auf mich zugelaufen. Scheinbar merkt sie sofort, dass da wieder der Schisser steht, und nimmt gleich mal einen Gang raus: Sie nähert sich deutlich vorsichtiger und langsamer. Puh! Sie hat mich weder angefallen noch mit Haut und Haar aufgefressen!

Es folgt ein toller Nachmittag und Abend auf Karins Terrasse. Ich traue mich immer mehr, Holly anzufassen, ihr einen Ball zuzuwerfen – und am Ende machen wir sogar ein Ziehspiel, bei dem die riesigen Zähne dieses gigantischen Hundes meiner Hand sehr nahe kommen.

Ein riesen Schritt für mich: unser erstes gemeinsames Spiel

 

In den folgenden Tagen und Wochen sehen wir uns oft, und sowohl Karin als auch Holly haben eine Engelsgeduld mit mir. Ich lerne sehr, sehr viel über das Verhalten eines Hundes (naja – genauer gesagt über das Verhalten von Holly), verstehe immer mehr und sehe, dass ein Hund nicht grundsätzlich böse oder aggressiv ist.

Aber ich mache natürlich auch noch einen Haufen Fehler im Umgang mit so einem Tier. Holly ist jedoch einfach ein riesengroßer Schatz, versteht sehr genau, was los ist, und verzeiht vieles. Und ja: Sie nutzt meine Unwissenheit auch ziemlich clever zu ihren Gunsten.

Ein gutes Beispiel dafür ist meine erste Übernachtung in Karins Wohnung. Wie es sich gehört, wenn man (noch) kein Paar ist, schlafe ich selbstverständlich im Wohnzimmer auf der Couch. Die abendlichen Rituale sind mir noch unbekannt. Ich beobachte aber, wie Karin Holly noch ein letztes Mal zum Pipi machen auf die große Wiese im Garten schickt, sie dann reinruft und sagt, sie solle jetzt „Schlofi“ (Luxemburgisch) machen. Holly rollt sich daraufhin brav in ihrem Körbchen (das ebenfalls im Wohnzimmer steht) ein und schläft – jedenfalls dachte ich, dass sie schläft.

Also: Licht aus. Ich rolle mich ebenfalls in meine Decke ein und versuche zu schlafen.

Nach einer Weile merke ich, dass Holly neben dem Sofa steht und ganz leise wimmert. „Ach du Scheiße“, denke ich. Was hat sie denn? Was stimmt nicht? Als angehender Hundeprofi (für den ich mich mittlerweile halte – ein bisschen zumindest) analysiere ich die Lage schnell und klar: Sie muss natürlich noch mal! Ist doch logisch!
Also stehe ich möglichst leise auf, um Karin nicht zu wecken, und lasse Holly noch mal in den Garten. Pipi? Fehlanzeige! Sie läuft umher, schnuppert hier, schnuppert da, bringt mir einen Ball … kurz: Sie will spielen.

Etwas ratlos bitte ich sie, wieder reinzukommen und jetzt dann Schlofi zu machen.
Was eben noch bei Karin völlig problemlos funktioniert hat, klappt bei mir genau gar nicht. Holly macht alles – außer reinkommen. Ich locke, ich rufe (erst im Flüsterton, dann etwas lauter) – ohne jeden erkennbaren Erfolg. Mist! Und jetzt?

Irgendwann steht Karin ziemlich genervt im Wohnzimmer und fragt, was denn hier los sei. Über meine Antwort, dass Holly wohl noch mal musste, kann sie nur lachen und erklärt mir: Holly hat doch gerade Pipi gemacht und muss jetzt locker zehn Stunden nicht mehr.
„Sie testet, was sie mit dir alles machen kann. Sie wollte einfach noch ein bisschen spielen – und bei dir hat’s ja funktioniert …“

Okay. Wieder was gelernt!

Nachdem wir wieder in unseren Körbchen liegen, beschleicht mich kurzzeitig noch die Angst, dass mein Arm im Schlaf von der Couch rutschen und dann runterhängen könnte. Wird Holly dann in meine Finger beißen? Ja, darüber mache ich mir wirklich kurz Gedanken – obwohl ich sie ja jetzt schon ein bisschen kenne.
Was für ein Schwachsinn – aus heutiger Sicht. Damals waren das meine Gedanken. Und nein: Sie hat natürlich nicht in meine Hand gebissen. ☺️

 

Viele, viele gemeinsame Kilometer

In der folgenden Zeit waren wir fast täglich mit Holly unterwegs. Es war Sommer, wir hatten Ferien bzw. Urlaub, und ich habe es total genossen: Spaziergänge, Wanderungen, Restaurantbesuche – und das alles mit Hund! Verrückt.

Ich bin fast vor Stolz geplatzt, wenn ich Holly an der Leine hatte.

Irgendwann kam dann der große Tag, und ich sollte (durfte!) alleine mit Holly Gassi gehen. Es war nur eine relativ kurze Strecke – von Trier-Ost nach Trier-Nord. Mittlerweile hatte ich großes Vertrauen zu Holly und wusste, dass sie „brav“ sein würde. Aber allein die Vorstellung, dass ich alleine mit einem großen Hund unterwegs bin, hat mir schon einen Kick versetzt.

Dann stellte ich Karin eine wichtige Frage: „Was mache ich denn, wenn uns ein anderer Hund begegnet?“ Die Frage ist ja völlig naheliegend, oder?
Karin meinte, das sei kein Problem: Holly interessiere sich nicht sonderlich für andere Hunde und ignoriere sie meistens – nur bei Katzen müsse ich aufpassen, auf die sei sie ganz wild …
Ja, okay. Aber das war nicht das, was ich meinte. Meine Sorge war eher, was ich dann mache. Vor Holly hatte ich zwar keine Angst mehr – vor allen anderen Hunden aber schon!

Das Gesicht, das Karin in diesem Moment machte, werde ich nie vergessen. 😂

„Du hast einen großen, schwarzen, starken Hund an der Leine! Du kannst keine Angst vor anderen Hunden haben! Geh jetzt los!“

Ich ging los. Wir gingen los. Wir gingen und gingen und gingen. Am liebsten wäre ich ewig weitergelaufen, so erfüllt war ich mit positiven Gefühlen. Stolz, weil ich meine größte Angst überwunden hatte. Stolz, weil jetzt alle sehen konnten, dass der Larsi mit einem großen Hund alleine unterwegs ist (auch wenn das in Wirklichkeit natürlich niemanden gekümmert hat).
Und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass Holly und ich eine Einheit waren – ein Team. Ein wahnsinnig tolles Gefühl, sag ich euch!

Auch am Gehen und Wandern selbst habe ich Spaß gefunden. Vorher habe ich sowas nie gemacht. Warum sollte man einfach so durch den Wald latschen?
Das geht mir (und den meisten Hundebesitzern) bis heute so: Niemals käme ich auf die Idee, ohne Hund in den Wald zu gehen. Da kommt man sich ja seltsam vor!

Vor Jahren kamen wir auf einer Tour mal mit einer Frau ins Gespräch, die eine Kamera umhängen hatte. Sie erzählte uns, dass sie gar nicht fotografiere – aber mit Kamera würden die Leute nicht denken, sie sei ein schräger Vogel, der alleine durch den Wald läuft. Sie sei ja (scheinbar) zum Fotografieren da …
Natürlich ist das bescheuert. Natürlich kann man auch „anlasslos“ in den Wald gehen – einfach, um Natur und Ruhe zu genießen. Aber ich kann die Gedanken der Frau komplett nachvollziehen.

Mich würde wirklich interessieren, wie viele Kilometer Holly und ich in unseren gemeinsamen zehn Jahren zusammen gelaufen sind. Es waren viele! Wir waren quasi bei jeder Gelegenheit auf Tour: Dutzende Rundwanderwege in Luxemburg und Deutschland (viele davon x-mal), viele Male in Belgien am Meer mit langen Strandspaziergängen – und natürlich auch ganz oft in der Stadt.
Karin war oft dabei, aber ich glaube, genauso oft war ich mit Holly alleine unterwegs. Es war einfach toll.

Da das hier kein Roman, sondern „nur“ ein Blogartikel werden soll, kürze ich jetzt ein bisschen ab …

 

Nicht nur Holly hat mein Leben verändert

Ich denke, aus dem, was ich bis hierhin geschildert habe, wird klar: Es gab eine riesige Veränderung in meinem Leben. Und die ging noch weiter.

Karin und ich wurden ein Paar und haben eine Zeit lang zusammen in Luxemburg gewohnt. Wir haben uns später getrennt, sind aber dicke Freunde geblieben, haben gemeinsam einen Tierschutzverein ins Leben gerufen – und insgesamt ist sie einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben geworden.

In dieser und der nachfolgenden Zeit hatten „wir“ (in Anführungszeichen, weil die Hunde immer Karins Hunde waren – emotional waren sie aber genauso meine) viele Hunde: einen tschechoslowakischen Wolfshund (eine Kreuzung aus deutschen Schäferhunden und Wölfen aus den Karpaten) aus schlechter Haltung zum Beispiel. Sein Name war Tigon. Leider war er nur etwas mehr als ein Jahr bei uns.

Dann kam Emma dazu, dann Betsi, dann Mini, dann Teddy, dann Lotti, dann Pompom … Das Schönste ist: Sie sind alle noch da!

So siehts dann aus, wenn der Larsi kommt…

 

Zwischendrin waren immer wieder Hunde „auf Zeit“ im Rudel. Das hatte damit zu tun, dass wir einen eigenen Tierschutzverein gegründet haben: Hundefee. Dort kümmern wir uns seit vielen Jahren darum, dass Hunde aus dem Tierheim ein neues Zuhause finden – und vieles mehr.
Aber darüber schreibe ich sicher mal einen eigenen Artikel.

Und zu jedem einzelnen Hund könnte ich ein ganzes Buch plus Bildband verfassen. Aber hier soll es ja darum gehen, was das alles für mich bedeutet und wie es mich verändert hat.

Karin hat sich intensiv mit allem beschäftigt, was mit Hunden zu tun hat, und sich weitergebildet – inklusive Prüfung zur Hundetrainerin. Heute ist sie von allen Menschen, die ich kenne, die Person mit Abstand der meisten Ahnung von Hundeerziehung, dem Lesen von Hunden, ihrem Wesen usw. Ein ganz kleines bisschen hat das natürlich auch auf mich abgefärbt.
Um genau zu sein: Alles, was ich heute – 15 Jahre nach meiner ersten Begegnung mit Holly – über Hunde weiß, habe ich von ihr gelernt.

Ich habe unglaublich viel erfahren und gesehen, unzählige spannende Begegnungen und Situationen erlebt, viele Hunde und Menschen kennengelernt und (auch durch die Arbeit bei Hundefee) viel Erfahrung sammeln dürfen.

Außerdem bin ich fast zehn Jahre lang jedes Wochenende mit dem Hund („Filoue“ – ja, mit e, weil es ein Mädchen war) einer älteren Dame in Luxemburg Gassi gegangen.

Unterwegs mit Tigon, Filoue und Holly

 

Seit vielen Jahren dreht sich also ein großer Teil meines Lebens um Hunde. Wer hätte das damals gedacht? Ich mit Sicherheit am allerwenigsten!

 

Momo

Auch wenn ich alle oben genannten Hunde wie meine eigenen Kinder lieb(t)e, muss ich einen Hund noch ganz besonders hervorheben: Momo.
Sie war mein erster eigener Hund. Das allein greift aber viel zu kurz.

Was ich geschrieben habe, als sie gestorben ist, fasst es ganz gut zusammen:

Meine geliebte Momo,

für einige Menschen warst du „nur“ ein Hund. Für mich warst du so viel mehr: meine ständige Begleiterin, meine Mitbewohnerin, meine Maus, meine Motivation, meine Zuhörerin, meine Komplizin, meine Trösterin, meine Beschützerin, meine Beruhigung – und so vieles mehr.

Mir fällt niemand ein, der dich nicht mochte. Kein Wunder: Du warst immer lieb zu Menschen und Tieren – groß und klein, jung und alt – und immer geduldig. Nur wenn mal einer mir oder meinen Lieben blöd kam, hast du gezeigt, dass du auch ganz anders kannst.

Vielen Dank für alles, was du mir gegeben und gezeigt hast!

„Guck, was Holly macht!“ habe ich immer zu dir gesagt. Damit meinte ich doch das „elegante Liegen“, du Blödi – nicht, dass du genauso an diesem scheiß Krebs sterben sollst. Und dann auch noch so kurz nach Holly.

Es wird sehr, sehr einsam ohne dich. Ich vermisse dich und werde dich immer in meinem Herzen behalten. Du warst etwas ganz Besonderes – genau wie Holly. Auch wenn das jeder Hundebesitzer sagt: Ihr wart es wirklich!

Ich hoffe, du liegst jetzt irgendwo neben Holly im Schatten – wie zu Lebzeiten. Mögen eure Näpfe immer gefüllt sein.

In Liebe,
Dein Lars

Wenn dir das schnulzig erscheint, hast du noch nie die unendlich große, bedingungslose und tiefe Liebe eines solchen Wesens gespürt. Das ist meine feste Überzeugung. Und ich bezweifle stark, dass einem ein Mensch das in dieser Form geben kann. Ehrlich.

Aber ich habe das Pferd jetzt wohl von hinten aufgezäumt … Wie haben Momo und ich überhaupt zueinander gefunden? So:

Karin war für unseren Verein in „unserem“ Tierheim in Portugal. Dort sah sie eine Hündin („Preta“ – das heißt so viel wie „schwarze Frau“), die sie sehr an Holly erinnerte. Die konnte sie einfach nicht dalassen. Also kam Preta wenige Wochen später mit einem offiziellen Transport nach Luxemburg.
Wir fuhren zu einer Autobahnraststätte, um sie in Empfang zu nehmen. Den Moment, als sich die Tür des Transporters öffnete, werde ich nie vergessen: Genau wie Holly – naja, wie SEHR VIEL Holly!
Da blickte mich ein großer, pechschwarzer – und unglaublich übergewichtiger – Hund an. Wie ein Bär kurz vor dem Winterschlaf. Du meine Güte!

So sah Momo (rechts) aus, als sie ankam…

 

Aber schon beim ersten Spaziergang merkte ich, dass da etwas zwischen dieser Hündin (die wir schnell in „Momo“ umbenannten) und mir war. Irgendeine Verbindung. Wie war das möglich? Ich kannte den Kawenzmann ja noch gar nicht.

Long story short: Ich war ziemlich schnell verkauft (wie man in Luxemburg sagt). Insgeheim war das wohl auch Karins Plan – und auch dafür bin ich ihr auf ewig dankbar.

Langsam (oder auch ein bisschen schneller) reifte in mir der Gedanke, Momo zu adoptieren. Aber ich wohne in einer kleinen Wohnung in der Stadt: kein Garten, dünne Wände, viele Nachbarn.
Würde das funktionieren? Nach kurzer Testphase: problemlos!
Wäre ich der Sache gewachsen? Warum denn nicht?
Würde ich alles richtig machen? Sicher nicht. Aber wer macht das schon?

Da war nur noch ein kleines Problem: Weil ich viel im Außendienst bin und manchmal den ganzen Tag (oder mehrere Tage am Stück) unterwegs war, brauchte ich eine Lösung, wohin Momo dann kann. Da kamen meine Eltern ins Spiel (nicht nur da! 😘). Anfangs war meine Mama unsicher, ob sie mit so einem großen Hund zurechtkommt. Aber weil das mit Holly auch spielend klappte, war das am Ende überhaupt kein Thema.

Also adoptierte ich den kleinen Bären am 09.07.2016 – eine der besten Entscheidungen meines Lebens!

Der Tag an dem ich Momo adoptiert habe

 

In den ersten Monaten mussten wir uns allerdings intensiv um ihre Gesundheit kümmern. Es gab zwei Baustellen:

  • Ihr massives Übergewicht. Das kam übrigens daher, dass in unserem Tierheim ca. 700 Hunde leben und es unmöglich ist, jeden einzeln zu füttern. Also gibt es dort große Futtertröge, in denen das Futter immer nach unten nachrutscht. Tja – und wenn man groß, stark und faul ist, legt man sich einfach den ganzen Tag vor so einen Automaten und frisst. Und frisst. Und frisst.
  • Herzwürmer. Eine fiese Krankheit, die durch Stechmücken übertragen wird und unbehandelt zum Tod führt. Darum bekam Momo eine Art Chemotherapie. Die Würmer starben wie gewünscht ab, befanden sich aber noch im Blutkreislauf. Es bestand akute Emboliegefahr, und Momo durfte sich auf keinen Fall anstrengen (was der Gewichtsreduktion eher im Weg stand).

Aber wir haben alles gemeistert. Momo verlor gut ein Viertel ihres Gewichts. Nach einem halben Jahr wurde dann noch mal ein Bluttest wegen der Würmer gemacht.

Ich war gerade am Flughafen Köln/Bonn und wartete auf meinen Flieger nach Wien, als die Tierklinik anrief: Der Test war negativ – Momo war gesund.
Mir sind vor Erleichterung die Tränen geflossen. Das brachte mir ein paar merkwürdige Blicke der Mitreisenden ein. Selten war mir etwas egaler als diese Blicke.

In den folgenden Jahren waren Momo und ich unzertrennlich. Wo ich war, war Momo.
Habe ich einen Schrank aufgebaut, lag Momo *im* Schrank, den ich gerade aufgebaut habe. Sie war mit mir in Kneipen, in Geschäften, in Restaurants, auf Partys, auf Familienfeiern, im Urlaub, im Bad (wer mein Bad kennt, weiß, was das bedeutet), auf der Arbeit – überall eben.

Momo und ich waren wirklich unzertrennlich!

 

Viele kannten mich gar nicht ohne sie.

An der Leine hatte ich sie nur manchmal. Sie ist sowieso nicht abgehauen und war mit Menschen und Tieren tiefenentspannt. Die Nachbarskatze im Hausflur bekam ein Kussi (naja – „Kussi“: Momo hat sie mit ihrer riesigen Zunge einmal komplett abgeschleckt), und dann ging’s weiter die Treppe rauf. Mein Patenkind ist auf ihr eingeschlafen usw.

Sie war einfach toll: angstfrei, entspannt und lieb zu allen. Zu allen? Naja… wenn jemand mir oder meinen Lieben blöd kam oder aggressiv wurde oder ungebeten ein Grundstück betreten wollte, für das sie Verantwortung fühlte, konnte sie auch ganz anders. Ganz anders! Aber nie aus heiterem Himmel und nie unbegründet. „Don’t mess with Momo!“ war ihr Motto.

Leider ist sie viel zu früh – und sehr kurz nach Holly – an Krebs gestorben. Am 20.10.2020 ist sie in meinen Armen eingeschlafen.

Das hat nicht nur mich ziemlich aus der Bahn geworfen.

Übrigens: Eine ganz aktuelle Studie (01/2026) hat ergeben, dass die Trauer, die ein Mensch empfindet, wenn ein Haustier stirbt, der Trauer um ein enges Familienmitglied sehr ähnlich ist – oft sogar größer. Warum und wieso, würde hier zu weit weg vom Thema führen.

Mich hat das so sehr getroffen, dass ich erst mal keinen Hund mehr haben wollte – und konnte. So einen wie Momo würde ich sowieso nie wieder finden. Das glaube ich bis heute. Sicher spielt da neben ihrem Wesen auch die Tatsache eine Rolle, dass es mein erster eigener Hund war.

Allerdings habe ich mich auch sehr, sehr einsam und verloren gefühlt. In den Wald, den ich so sehr mag, bin ich auch nicht mehr (siehe oben). Die Wohnung war nur noch eine Unterkunft, aber kein richtiges Zuhause mehr.

Ja – so empfindet man das. Nur als Erklärung für die Menschen, die nicht verstehen, wovon ich rede, weil sie noch nie in so einer Situation waren.

Momo und Holly, als sie schon beide Omis waren

 

Struppi

Zu dieser Zeit war ein kleines, weißes, lockiges Hündchen namens Struppi bei Karin in Pflege. Die war anfangs nicht ganz einfach und hat auch schon mal geschnappt. Allerdings kann Karin seeeeehr gut „erklären“ – somit war das Thema recht schnell gegessen.

Natürlich habe ich auch mit Karin darüber geredet, wie ich mich fühlte. Irgendwann meinte sie dann, ich solle Struppi doch mal für ein paar Tage mit zu mir nehmen. Dann sei ich nicht so allein.
Ernsthaft? Was soll ein großer, dicker Kerl wie ich mit so einem kleinen weißen Hündchen? Das ist doch eher was für Omas!
Karin meinte nur: Ich sei doch Mann genug, um mich nicht zu schämen, mit Struppi um den Block zu ziehen.
Hmm… da ist natürlich was dran. Also: „Versuch macht kluch!“

Struppi kam für ein paar Tage mit mir nach Trier. Das war vor über vier Jahren. Während ich diese Zeilen schreibe, liegt sie neben mir und schnarcht friedlich. Noch Fragen? 😘

Meine kleine Struppi

 

Es hat übrigens auch Vorteile, so einen Hund wie Struppi zu haben. Seitdem habe ich zum Beispiel wieder einen Kofferraum in meinem Kombi. Vorher war da halt immer Momo drin, und alles, was ich transportieren wollte, musste auf die Rückbank.
Struppi fährt sehr gerne Auto. Sie rollt sich auf ihrem weichen Teppich im Beifahrerfußraum ein und pennt – egal ob wir fünf Minuten oder fünf Stunden fahren.

Das Beste ist aber: Seit ich Struppi habe, habe ich Dutzende Frauen kennengelernt! Ja! Da staunt der Experte, wa?!
Okay, bei 80 % davon steht auch ein Rollator in der Nähe. 😉

Aber hier in der Nachbarschaft kennt uns wirklich jeder. Und für viele ältere Menschen ist es offenbar das Highlight des Tages, wenn sie Struppi (und mich) treffen.
Auch das ist eine schöne Erfahrung – und mittlerweile sehe ich es ein bisschen als Dienst an meinen Mitmenschen. Was kostet es mich schon? Ein paar Minuten Zeit. Wenn ich damit jemandem ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann oder den Tag ein kleines bisschen besser mache, ist es das allemal wert.
Struppi findet das übrigens auch, denn ganz viele Nachbarn haben jetzt Leckerlis zu Hause – „für wenn Struppi kommt…“. Ist das nicht süß?

Struppi ist auf jeden Fall eher mein „Baby“ während Momo meine „Gefährtin“ war. Aber aus das habe ich gelernt: jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Besonderheiten. Und zu jedem Hund hat man eine etwas andere Beziehung. Das ist so, das ist gut so und das ist ganz normal.

Natürlich könnte ich jetzt seitenweise lustige, spannende, traurige und emotionale Begebenheiten aus meinen mittlerweile 15 „Hundejahren“ aufschreiben. Da gibt es noch so unendlich viel zu berichten: Besuche im Tierheim in Portugal, Erlebnisse mit schwer misshandelten Kreaturen (die manchmal nur schwer zu ertragen waren), unfassbar schöne Momente, wenn wir einer Familie ein neues Familienmitglied beschert haben (das Leuchten in den Augen – vor allem der Kinder – ist unbezahlbar), tausend Begegnungen mit anderen Hunden und ihren Menschen usw.

Aber am Ende will ich versuchen, zusammenzufassen, was ich lernen durfte und was das alles für mein Leben bedeutet.

 

Resümee

Warum hänge ich dieses Thema so hoch? Warum schreibe ich darüber teilweise so pathetisch bzw. emotional? Weil es mich zu einem anderen Menschen gemacht hat – und ich glaube, dass einem so etwas nicht oft im Leben passiert. Wenn überhaupt.

Mich würde sehr interessieren, ob dir, lieber Leser, auch in deinem Leben etwas passiert oder begegnet ist, das alles (oder zumindest vieles) verändert hat. Ich würde mich freuen, wenn du es mir in die Kommentare schreibst (das geht auch anonym).

Mich hat das alles zu einem anderen Menschen gemacht weil…

… ich gelernt habe, dass man auch seine größten Ängste überwinden kann.
Wenn man nur die richtige Hilfe und die Gelegenheit dazu bekommt. Hat man das aber geschafft, macht es einen sehr viel stärker und man traut sich mehr zu als vorher.

… ich erfahren durfte (und es noch jeden Tag tue) was bedingungslose Liebe ist.
Damit meine ich, dass diese Liebe an keine Bedingungen geknüpft ist, keine Erwartungen hat und unerschütterlich ist.

… Hunde einem ungefiltert zeigen was Phase ist. Keine Maske, kein Getue.
Kann man sie auch nur ein bisschen lesen, merkt man sofort, ob das Gegenüber einen mag oder nicht, respektiert oder nicht, ängstlich, traurig oder fröhlich ist usw. Das schätze ich an unseren vierbeinigen Freunden sehr. Bei Menschen fällt mir das leider oft ziemlich schwer.

…ich von Hunden gelernt habe, dass man sich Respekt erarbeiten muss.
Bist du eine Platzpatrone und hältst Dich nicht an die eigenen Regeln, merkt das ein Hund sofort und zieht seine Konsequenzen unmittelbar. Bist Du aber klar, fair, ehrlich und geradeaus merken die Viecher das auch sehr schnell und begegnen Dir genauso. Daraus habe ich auch viel über den Umgang mit Menschen gelernt.

… mein Leben einen neuen, zusätzliche Sinn erhalten hat.
Durch die Arbeit mit Hunden bin ich zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Tierschutz gekommen. Das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist sich um andere (Hunde wie Menschen) zu kümmern und wieviel einem das selbst geben kann.

… ich gelernt habe, volle Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen.
Das ist nicht immer leicht und nicht immer bequem – aber wenn man die Verantwortung hat, sollte man alles tun, um ihr gerecht zu werden.

… ich (ein bisschen zumindest) gelernt habe, besser mit Verlusten umzugehen.
Leicht wird das nie – und nein, man bekommt auch keine Übung darin. Aber ich habe für mich einen besseren Umgang damit gefunden und weiß, wie wichtig es ist, den Weg bis ganz ans Ende gemeinsam zu gehen.

… ich heute weiß, was ich alles verpasst hätte.
Hätte ich Karin und Holly nicht getroffen, hätte ich nie erfahren, wie viel Freude es macht, mit Hunden zu leben – und welche Bereicherung sie sind. In Anlehnung an Loriot: „Ein Leben ohne Hunde ist möglich, aber sinnlos.“

… ich es wahnsinnig faszinierend finde, wie Lebewesen (mit uns und unter sich) kommunizieren können, ohne auch nur ein Wort zu sprechen.

Ich hoffe, es ist ein bisschen deutlich geworden, welche gigantische Veränderung und welcher riesige (und andauernde) Lernprozess an diesem einen Tag in Gang gesetzt wurde.
Es war übrigens der 25.07.2010 – ich bin ein Nerd, ich weiß. 🤓

Was wir wohl festhalten können: Larsi ist auf den Hund gekommen!

 

Cheers!

2 Kommentare

  1. Nathalie

    Lieber Lars,
    Vielen Dank fuer deine wunderbare Geschichte. Sie hat mich tief beruehrt!
    ❤️❤️❤️

    Antworten
    • Larsi

      Danke sehr für das schöner Kompliment! ❤️

      Antworten

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